AOMHA – die leuchtende Seele meiner wunderbaren Mama

Thursday, June 1, 2017


Dies ist die Geschichte meiner lieben Mam und ihrer inspirierenden Mission und Vision, die ich nun in die Welt trage.


Am 29. März des letzten Jahres hat meine Mam mir ein Wunder gezeigt und mich etwas zauberhaftes gelehrt: das Wunder des Sterbens. Die Rückkehr ihrer Seele in das Licht, welches Sie nun beim Tanzen umhüllt. Das Licht, welches unserer wahren Essenz entspricht. 


Eine tiefe, berührende, wunderschöne, kraftvolle und spirituelle Erfahrung. Sie hat mich weit über meine herkömmlichen Grenzen geführt. Ich durfte all meine Weisheit, mein Glaube, meine Lebenswahrheiten und mein Wissen bis in die tiefsten Ebenen prüfen. Dass ich als Tochter meine Mam auf ihrem Weg begleiten und unterstützen durfte, ist das WUNDERvollste, was ich erbitten konnte. Es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.


Meine Mam liebte das Leben und feierte es. Sie war herzlich, offen und stark. Berührte Menschen mit ihrer liebevollen und dennoch ehrlichen Art und war eine Wegbegleiterin für viele. Schlussendlich erkannte auch Sie, was Sie in Wahrheit immer war: Eine Heldin. Eine Göttin des Lichts.


Die vergangenen Jahre im Wechsel von Gesundheit und Krankheit hatten meine Mama bewegt, sich tief mit sich und den persönlichen Themen zu befassen und die eigenen Perspektiven auf das Leben zu prüfen. Der Krebs forderte sie auf, den Weg nach Innen zu gehen und Ihre Wahrheiten zu entdecken und zu leben. Er forderte sie immer wieder dazu auf, denn es zeigte sich, dass die Antworten im Aussen nicht findbar waren. Sie wollte gesund und heil sein und spürte mehr und mehr, dass der Schlüssel dazu sie selbst war.


Sie erkannte, dass die Krankheit einen Sinn hatte. Sie entschied, den Krebs nicht mehr als etwas zu sehen, was bekämpft werden musste. Sie machte sich frei und traf ihre eigenen Entscheidungen. Ihr Geist wurde stark, sie hörte die inneren Stimmen ihrer Seele, ihrer Wahrnehmungen, ihres Körpers und ihrer Intuition. Sie ging ihren Weg. Bedingungslos.


2 Monate sind wir, ihre Familie und einige weitere Wegbegleiter, Hand in Hand mit meiner Mam gegangen. Zuhause konnten wir zusammen Sein und für ihr Wohl sorgen. Nach ihrem Willen und Wunsch arbeiteten wir gemeinsam an ihrer Heilung. Immer und immer wieder riefen wir das Licht und die Kraft der Engel und aufgestiegenen Meister an und liessen diese Energie in jede Zelle ihres geschwächten Körpers fliessen. Geführt, im absoluten Vertrauen und Wissen nur das zu tun, was dem Willen und höchsten Wohl von Mam entsprach. Denn sie war absolut frei in ihrer Entscheidung.


Es gab Tage, da war Mam kaum ansprechbar, mit einem leichten Lächeln auf dem Gesicht schien sie in anderen Sphären unterwegs zu sein. An anderen Tagen erzählte sie uns alte Geschichte und Geheimnisse, wir tanzten mit den Füssen, lachten bis Tränen über unsere Wangen liefen. Sie teilte ihre Mission mit uns und erläuterte klar und deutlich, wie sie das Gesundheits- resp. das Krankheitssystem bewegen möchte. Sie wusste, wie ihrer Meinung nach zukünftig ein Heilprozess ganzheitlich, würdig und liebevoll aussieht.


Es waren segensreiche Tage, die in meinen Worten wohl nur einen Hauch an Ausdruck finden, wie sie tatsächlich waren. Goldig.


Es wurde Ostern. Nach einigen Tagen, an denen Mam wie aus dem nichts wieder aufstand, umher ging, ein Käffali schlürfte und sogar was Kleines ass, wurde es wieder stiller. 


Am Ostermontag meditierten wir und erlebten, wie Mams Seele in ein neues Bewusstsein aufstieg. Unbeschreiblich schön - dieses ergreifende Gefühl von Zuhause sein. 


Eine Aufstiegsfeier.


Mam hatte entschieden. 


Am folgenden Tag, den 29. März, löste sich Mam von ihrer körperlichen Hülle und trat strahlend, friedvoll und vollkommen frei in das Paradies des Lichtes.


Wenige Minuten nach Ihrem letzten Atemzug war ihre Präsenz wieder spürbar. Und diese Präsenz blieb – bis heute. Die Art und die Ebene unserer Begegnungen haben sich verändert – nicht aber die Begegnungen an sich. So lausche ich der Stimme meiner Mam und spüre, wie sie mich anstupst, ihre Mission in die Welt zu tragen.

 

Ich freue mich aufrichtig über alle, die auch an dieser Mission arbeiten, diesen Weg teilen und ihr Licht mit unserem verbinden. Lieben Dank!

 

 

 

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